Intel® oneAPI Base & IOT Toolkit

Artikelnummer: OAIOT

Build high-performance, datacentric, cross-architecture applications using Intel® oneAPI Base Toolkit.

The Intel® oneAPI Base Toolkit + Intel® oneAPI IoT Toolkit help developers bring the power of big data technology to global IoT edge innovations healthcare, smart homes, industrial, retail, aerospace, and more. With a complete set of crossarchitecture tools, performance libraries and compiler efficiently develop IoT applications and simplify deployment across Intel CPUs, GPUs, FPGAs. The toolkits include:

  • Advanced compilers:
    Intel® oneAPI DPC++/C++ Compiler
    and Intel® Compiler Classic
  • Powerful performance libraries
  • Enhanced profiling, design assistance and debug tools
  • Accelerated Python
  • Intel® Inspector
  • Eclipse IDE
  • IoT Connection Tools
  • Linux Kernel Build Tools for Yocto Project
Get the Toolkit Now with Priority Support.


Intel® oneAPI

Basierend auf dem Gedanken "ein Quellcode für verschiedene Systeme" liefert Intel Werkzeuge zur Produktion hochperformanter Programme für verschiedene Prozessorarchitekturen.

Dies können CPUs, GPUs, FPGAs und weitere Prozessorsysteme ("Accelerators") sein. Zur Programmierung dieser XPUs (verallgemeinernde Abkürzung) liefert Intel ein auf Data Parallel C++ (DPC++) basierendes Compilersystem und passende Bibliotheken (oneAPI Libraries). DPC++ ist eine Weiterentwicklung von C++. Zusätzlich werden Analyse-Werkzeuge und Debugger bereitgestellt, die der Arbeitserleichterung, Fehlerfindung und Performanceverbesserung dienen.

Maschinencode vs. Bytecode

Im Gegensatz zu den bisherigen Möglichkeiten zur plattformübergreifenden Programmierung, die in den meisten Fällen auf Skripten (z.B. PHP, JavaScript) oder Zwischencode (sog. Bytecode; z.B. Java, C#) basieren und zur Ausführung eine Runtime-Umgebung oder Interpreter benötigen, erzeugt DPC++ compilierten, prozessorspezifischen Maschinencode, der keine Umsetzung von Script- oder Bytecode in Maschinencode während seiner Ausführung benötigt. Daß dies einen erheblichen Performancevorteil bietet, ist offensichtlich. Darüberhinaus ist Intels DPC++ Compilersystem mit prozessorspezifischen Tuning-Optionen ausgestattet.

Bestandteile der Intel® oneAPI Toolkits

  • Intel® oneAPI DPC++/C++ Compiler
    Compiler für C++, SYCL und DPC++ Quellcode
    Erzeugt optimierten Binärcode (sowohl für das Gast- als auch das Zielsystem, bspw. Acceleratoren)
  • Intel® DPC++ Compatibility Tool
    Assistent zur Migration von CUDA Quellcode nach DPC++
  • Intel® oneAPI DPC++ Library
    Funktionssammlung zur hoch-performanten Parallel-Verarbeitung von Daten
  • Intel® oneAPI Threading Building Blocks
    Eine weitere Funktionssammlung für die parallele Programmierung
  • Intel® oneAPI Math Kernel Library
    Die Weiterentwicklung der bekannten MKL mit Funktionen basierend auf BLAS, LAPACK, SCALAPACK, FFTW, usw.
  • Intel® oneAPI Data Analytics Library
    Sammlung von Funktionen zur Verarbeitung riesiger Datenmengen, zum Einsatz in Programmen der Künstlichen Intelligenz, Datenanalyse usw.
  • Intel® Distribution for Python
    Hochperformante Funktionen zur Verwendung in Python
  • Intel® VTune™ Profiler
    Analyse-Tool zum Auffinden von Performance-Engpässen
  • Intel® Advisor
    Assistent und Ratgeber zur Performanceverbesserung von Programmen
  • Intel® oneAPI Video Processing Library
    Library mit Funktionen zur Videoverarbeitung (high-speed, real-time decoding / encoding)
  • Intel® oneAPI Deep Neural Network Library
    Funktionssammlung für die Programmierung von KI Applikatione
  • Intel® oneAPI Collective Communications Library
    Funktionen zum skalierbaren und effizienten Trainieren Neuronaler Netze
  • Intel® Integrated Performance Primitives
    Sammlung von Funktionen zur Bild- und Signalverarbeitung, Kryptographie, Datenkomprimierung u.a.

Des weiteren sind noch spezielle Varianten der C++ und Fortran Compiler (Intel® C++ Compiler Classic, Intel® Fortran Compiler Classic) erhältlich, die Bestandteile einiger der u.g. Toolkits sind.


Intel® oneAPI Toolkits

Intel bietet vier verschiedene oneAPI Toolkit Varianten an:

  • Intel® oneAPI Base Toolkit
    Intel®: "Get started with this foundational kit that enables developers of all types to build, test, and deploy performance-driven, data-centric applications across CPUs, GPUs, and FPGAs."

  • Intel® oneAPI Base & HPC Toolkit
    Intel®: "Deliver fast C++, Fortran, OpenMP, and MPI applications that scale."

  • Intel® oneAPI Base & IoT Toolkit
    Intel®: "Build high-performing, efficient, reliable solutions that run at the network’s edge."

  • Intel® oneAPI Base & Rendering Toolkit
    Intel®: "Create high-performance, high-fidelity visualization applications."

Diese sind inclusive Support durch Intel käuflich erwerbbar. Ergänzend sind vorhanden und auf Anfrage erhältlich:

  • Intel® oneAPI DL Framework Developer Toolkit
  • Intel® oneAPI Intel® AI Analytics Toolkit
  • Intel® oneAPI Intel® OpenVINO Toolkit
  • Intel® oneAPI Intel® System Bring-UpToolkit


Betriebssysteme

Die Intel® oneAPI Toolkits sind derzeit für Windows, Linux und MacOS erhältlich, wobei nicht immer alle Betriebssysteme unterstützt werden.

Toolkit Bestandteile

Intel® oneAPI Tool
Base
HPC
Iot
Rendering
DPC++/ C++ Compiler x x x  
DPC++ Library x      
DPC++ Compatibility Tool x      
GDB (Debugger) x      
Threading Building Blocks x      
VTune™ Profiler x      
Advisor x      
Data Analytics Library x      
Deep Neural Networks Library x      
Collective Communications Library x      
Integrated Performance Primitives x      
Integrated Performance Primitives Cryptography x      
Math Kernel Library x      
Video Processing Library x      
Distribution for Python x      
Cluster Checker   x    
Fortran Compiler   x    
Fortran Compiler Classic   x    
Inspector   x x  
MPI Library   x    
Trace Analyzer and Collector   x    
Eclipse IDE     x  
IoT connection tools     x  
Linux Kernel Build Tool     x  
Embree       x
Open Image Denoise       x
OpenSWR       x
Open Volume Kernel Library       x
OSPRay       x


Lizensierung

Wie schon beim früheren Intel® Parallel Studio XE wird zwischen Einzelplatz- und Netzwerklizenzen unterschieden:

  • Single Node bzw. Named-user
    Für einen registrierten Benutzer, zum Einsatz auf Laptop, Desktop und Workstation
  • Concurrent
    Für mehrere Benutzer im Netzwerk, zum Einsatz wie zuvor und zusätzlich auf einem Server
  • Multi Node Concurrent
    Für mehrere Benutzer im Netzwerk, zum Einsatz wie zuvor und zusätzlich in einem Cluster

Intel bietet bei den Netzwerklizenzen (Concurrent bzw. Multi Node Concurrent) zwei Varianten an, die durch die maximale Anzahl der unterstützten Entwickler (developer) definiert werden:

  • Max. 10 Entwickler: 2 Concurrent User
  • Max. 25 Entwickler: 5 Concurrent User

Sollen mehr Programmierer unterstützt werden, sind entsprechende Vielfache dieser Lizenzen zu beschaffen.
Für die Netzwerklizenzen wird FlexLM nicht mitgeliefert (wie das früher beim Intel® Parallel Studio XE der Fall war). Lizensierungs - bzw. Nutzungsbeschränkungen ergeben sich jetzt aus der rechtlichen Grundlage (d.i.d. Lizenzvertrag - EULA) bzw. der Registrierung der Entwickler in Intels Download- und Registrierungs-Center.

Des weiteren unterscheidet Intel zwischen kommerziellen Lizenzen und akademischen. Letztere sind ausschließlich Hochschulen vorbehalten, die akademische Grade verleihen. D.h. auch nicht-profitorientierte Forschungsinstitute können nur kommerzielle Lizenzen mit Support erwerben.

Im Gegensatz zu früher, erfolgt nun keine betriebssystem-spezifische Lizensierung mehr. D.h. bspw., wenn ein Intel® oneAPI Toolkit für Linux und Windows verfügbar ist, dann umfaßt die Lizenz auch die Nutzungserlaubnis für beide Betriebssystemvarianten.

Support

Nach Kauf und Registration eines Intel® oneAPI Toolkit erhalten die registrierten Nutzer ein Jahr lang Zugang zum Intel Online Service Center, über das sämtliche technische Unterstützungsleistungen, die Sie anfragen, von Intel abgewickelt werden. Im diesem geschützten Bereich werden auch Updates kostenfrei bereitgestellt. Ein Support-Kontrakt kann nach Ablauf der Wartungsperiode erneuert werden ("Support Service Renewal"). Intel verspricht als Supportleistungen für Kunden mit Supportvertrag, daß Anfragen (support tickets) bevorzugt und beschleunigt bearbeitet werden.
Für Nutzer, die Intel® oneAPI Toolkits ohne Supportvertrag einsetzen, moderiert Intel öffentliche Supportforen, in denen sich die Benutzer gegenseitig helfen.
Registrierte Nutzer mit Support haben Zugriff auf ältere Versionen (bei den Compilern auf die letzten 3 größeren Releases). Nutzer ohne Support steht nur die aktuelle Version zur Verfügung.

 

Lieferumfang ESD (electronic software delivery)
Wir liefern einen Link zu Intel's Download Center sowie einen Lizenzschlüssel (license key). Damit registrieren Sie sich dort für das lizensierte Produkt und können es dann laden. Der Lizenzschlüssel kann auch zur Installation verwendet werden. Falls Sie Schwierigkeiten damit haben sollten, hilft Intel's Support weiter, oder Sie kontaktieren uns. Wir lassen Sie nicht alleine, wenn etwas nicht klappt!

Academic License: Akademische Lizenzen dürfen laut Intel nur von sog. "degree granting institutions" gekauft werden. In D, A und CH sind dies nur die Hochschulen und Universitäten. Sie dürfen nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden (d.h. insbesondere, die damit erstellte Software darf nicht verkauft werden).
Commercial License: Kommerzielle Lizenzen gestatten die Nutzung auch zu kommerziellen Zwecken, d.h. die damit erstellte Software darf verkauft werden.

Support Service
Nach Kauf und Registration des Intel Software-Produkts erhalten Sie ein Jahr lang (=Wartungsperiode) Zugang zu Intel's Download Center sowie zum Intel Premier Support Forum, über das sämtliche technische Unterstützungsleistungen, die Sie anfragen, abgewickelt werden.
Im Download Center werden die aktuellen Versionen, Updates und auch ältere Versionen der Software kostenfrei zum Download bereitgestellt.
Ein Support-Service-Kontrakt kann vor oder nach Ablauf der Wartungsperiode (1 Jahr) erneuert werden (das sog. Support Service Renewal - kurz SSR) . Eine neue Wartungsperiode beginnt jeweils am Folgetag des Ablaufs der vorherigen Wartungsperiode und zwar völlig unabhängig davon, wann die neue Wartung bestellt wird.